STL-Datei zu grob zum 3D Fräsen?

Zum 3D Fräsen nutzen CAM Programme ein Polygonnetz zur Berechnung der Fräswege. DeskProto importiert nur STL oder ähnlich aufgebaute Formate ( DXF und VRML) die ja aus Polygonnetzen bestehen.

stl-flechenZur Erklärung: STL Dateien beschreiben das 3D-Modell bzw. seine Oberfläche durch ein Polygonnetz. Das heißt viele kleine und größere Dreiecke oder Vierecke beschreiben die 3D-Oberfläche. In DeskProto wird die STL-Datei so angezeigt wie sie vorher im CAD-Programm erzeugt wurde. Auch die anderen, in DeskProto importierbaren, 3D-Formate (DXF und VRML) sind sehr ähnlich aufgebaut.

Das CAD Programm ist verantwortlich für die Grob- oder Feinheit des 3D-Modells. Darum wird im CAD eingestellt wie „fein“ die Oberfläche erzeugt wird. Meistens kann die Toleranz und die Kantenlänge voreingestellt werden. Das Ergebnis läßt sich leicht prüfen, wenn nach dem Erzeugen die STL Datei sofort wieder in das CAD Programm eingeladen wird.

Die Lösung ist also die erzeugte STL-Datei feiner zu erzeugen. Im CAD-Programm finden sich dafür die Einstellungen.

Aber Achtung: Eine zu feine Einstellung erzeugt zunächst eine sehr große STL-Datei und später sehr viel CNC-Code für das 3D Fräsen. Das kann beim Arbeiten mit 32 Bit Systemen schon mal die Grenzen sprengen. So das 32 Bit Programme oder PC´s entweder sehr langsam werden oder aufgeben.

Bitte lesen Sie auch hier zur Oberflächen-Qualität.